Erweitern Sie BlitzkriegÒ mit der deutschen Kampagne „16. Panzerdivision“ mit historischem Hintergrund.

Die 16. Panzer-Division entstand am 6. August 1940 durch Teilung der 16. Infanterie-Division (die andere Nachfolgeeinheit war die 16. Infanterie-Division (mot.)). Ihr Heimatstandort wurde Münster im Wehrkreis VI.

Im Dezember 1940 fungierte die 16. Panzer-Division unter dem Code Lehrstab-R II als Lehr-Division in Rumänien für den Aufbau des dortigen Heeres. Während des Balkanfeldzugs diente sie als Reserve und wurde im Juni 1941 für den Überfall auf die Sowjetunion bereitgestellt. Nördlich von Tomaszów überquerte die 16. Panzer-Division den Bug und nahm an der Panzerschlacht bei Dubnow teil. Es folgten die Kesselschlachten bei Uman und Kiew. Bei Perwomaisk wurde der Bug erneut überquert, dabei kam es zu Verfolgungskämpfen mit der Roten Armee im Dnepr-Bogen. Nachdem Nikolajew erobert war, konnte ein größerer Verband der Sowjetarmee bei Kiew eingeschlossen werden. In der Schlacht am Asowschen Meer vom 26. September bis zum 11. Oktober 1941 wurde ein weiterer operativer Erfolg verzeichnet. Im Donezbecken und ostwärts des Mius war die 16. Panzer-Division an weiteren Schlachten beteiligt. Weitere Stationen auf dem Vormarsch nach Stalingrad waren Barwenkowo, Charkow, Woltschansk und Isjum, bis die Division den mittleren Don erreichte.

Beim Angriff auf Stalingrad hatte die 16. Panzer-Division den Auftrag, die Stadt im Norden abzuriegeln. Hierzu näherte sie sich über den Tatarengraben bis in die nördlichen Vororte. Die zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossenen Verteidigungsmaßnahmen der Roten Armee begünstigten ein relativ zügiges Vorankommen. Die Aufklärungs-Abteilung erreichte am 23. August die Wolga – die 16. Panzer-Division war damit der erste deutsche Kampfverband der 6. Armee, dem ein Vorstoß bis zum Ufer des Flusses gelang. Dort musste die Einheit eine Igelstellung bilden, da die Verbindung zu den nachrückenden Infanterie-Divisionen durch den schnellen Vormarsch abgerissen war. Zu diesem Zeitpunkt verfügte die Division nur noch über 75 einsatzfähige Kampfpanzer, und auch die motorisierte Infanterie hatte bereits schwere Verluste erlitten.

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